Ich verwende verschiedene hochwertige Ledersorten. Leder ist robust, pflegeleicht und edel.

Nappaleder-Anilina
ist ein naturbelassenes, vollnarbiges Rindnappaleder, sehr weich und angenehm im Griff.
das Leder
ist von der Oberfläche offenporig und erhält nach einer gewissen Zeit eine Patina Nappalederfarben finden Sie hier


Nubukleder-Melano
ist ein weiches nubukiertes Rindnappaleder mit feinem samtartigen Schliff.
Melanoleder ist mit waschbaren Fettstoffen ausgerüstet und somit leicht zu pflegen
Dieses Leder zeigt nach einer gewissen Zeit eine Patina.
es kann auch bei 30 Grad mit Wollwaschmittel gewaschen werden.
Nubuklederfarben finden Sie hier

Ziegenvelour
 für feinste Lederkleidung, z.B. Hemden, ist sehr weich, geschmeidig und leicht.


Für rustikale Lederhosen gern
Altsämisches Hirschleder
Es ist ein aufwendiger, über ein ganzes Jahr sich hinziehender Vorgang, der eine Rothirschhaut zu Sämischleder macht. Die Häute werden in den “Äscher”, einer mít Weißkalk gefüllten Grube eingelagert und dann auf dem “Gerberbaum” zur Blöße gespannt. Der konservierende Effekt, die Verwandlung der Eiweißfaser der tierischen Haut in Lederfaser, beruht bei der Altsämischgerbung auf der Oxidation tierischer Fette und Trane, die mit mechanischen Mitteln in die Fasern der Haut eingearbeitet werden. Der Meister presst Dorschtran mit Hilfe der zentnerschweren Hämmer seines über 300 Jahre alten Hammerwalkwerks zwischen die Fasern der “Blöße”. Die Fette verschwinden im nun langsam einsetzenden Oxidationsprozess, sorgen aber dafür, das sämischgares Hirschleder ein unerreichtes Bekleidungsleder ist: Unverwüstlich, dabei weich, warm, fast mollig, temperaturausgleichend (und daher sommers wie winters zu tragen) und so wasserfest, das es Körperflüssigkeit ausgleicht und sogar eine gelegentliche Wäsche vertragen kann.
Bürstenfärbung mit Naturpigmente
Sämischleder kann nur mit in Pigmentform vorliegenden Naturfarbstoffen gefärbt werden. Alle anderen, schnelleren Färbungsmethoden würden eine “Bindungsstelle” im Leder erfordern, die zwar bei modernen, folglich chromgegerbten Leder vorhanden ist, nicht aber bei sämischgegerbtem. Also: Das handwerkliche Gerbverfahren erzwingt die handwerkliche Färbung. Die Bürstenfärbung ist also das einzige Verfahren, mit dem altsämisch gegerbtes Leder abriebfest gefärbt werden kann. Anders als bei fassgefärbter Lederbekleidung genießt man dabei weiterhin den Vorzug, unmittelbar auf der Haut ungefärbtes Leder tragen zu können. Die Bürstenfärbung geht so wie sie heisst: Mit einer Roßhaarbürste werden die in Wasser gelösten Farbpigmente mechanisch in das Leder eingearbeitet. Auf der Farbtafel, einen Arbeitstisch mit Kristallglasplatte; wird das Leder in drei Durchgängen mit festen Bürstenstrichen eingefärbt. Die anschliessende Fixierung mit Aminosäure bewirkt, dass die Farbpigmente, die sich jetzt im Feinstbau des Leders befinden, wieder wasserunlöslich werden. Das bürstengefärbte Leder ist daher sogar waschbar! .
Eine ausführliche Waschanleitung liegt jeder Hose bei!
Hirschlederfarben finden Sie hier


 

Bitte beachten Sie!
Lederfarben aller Arten haben häufig Farbabweichungen von den Mustern.
Ich schicke Ihnen gern erst ein Originalstück der gewählten Farbe zur Ansicht!

Kopie von FLYER leder8

Annette Müller   Schneidermeisterin  Arnimstrasse 29 Haus 12   23566 Lübeck     Tel. 0451 48972100  www.leder8.de

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